Blog – RV92 Schweinfurt

125 Jahre Radsport in Schweinfurt

Archiv für die 'Chronik' Kategorie

Fotos | Mitgliederversammlung 03.03.2017

Sonntag 5. März 2017 von Dieter K. Schenk

 

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03.03.2017 · Mitgliederversammlung RV92 Schweinfurt

Freitag 10. Februar 2017 von Dieter K. Schenk

Die 1. Radfahrer-Vereinigung 1892 Schweinfurt e. V.  möchte alle Vereinsmitglieder zur Mitgliederversammlung einladen.

Diese findet am Freitag, den 03. März 2017 um 20.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) in der Gaststätte Alte Warte, An der Pfanne 15,  97424 Schweinfurt statt.

Der Vorstand.

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125 Jahre · 1. Radfahrer-Vereinigung 1892 Schweinfurt e.V.

Sonntag 1. Januar 2017 von Hannes H.M. Endress

Herzlich Willkommen im Jubiläumsjahr!

125 Jahre bewegte Vereinsgeschichte müssen gefeiert werden … und das natürlich gemeinsam mit euch, liebe Mitglieder und Freunde. Dafür haben wir uns neben den regulären Hallendradsport-Veranstaltungen und Wanderfahrten ein abwechslungsreiches Programm einfallen lassen.
Neben Weinprobe, Schlachtschüssel und Brauereiwanderung durch die Fränkische Schweiz treffen wir uns im Sommer zum Jubiläumsturnier und zum Ehrenabend. Wie die Spione verraten, gibt einen Sack voll Auszeichnungen für Spitzenleistungen im Sport und rund um den Verein!
Wir freuen uns auf euch!

Eure 1. RVgg 1892 Schweinfurt e. V.

jubilaeumslogo-125jahre

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Fotos · Weihnachtsfeier 2016 · RV92 Schweinfurt

Sonntag 11. Dezember 2016 von Dieter K. Schenk

Die Bilder der diesjährigen Weihnachtsfeier sind online!
http://www.rv92.de/fotos/fotos-weihnachten/fotos-weihnachtsfeier-2016.htm

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Vereinslokal Zum Grafen Zeppelin · Eine über 100-jährige Tradition geht zu Ende

Dienstag 3. Mai 2011 von Heike Schenk

Nach über 102 Jahren endet für die RV92 Schweinfurt eine lange und traditionsreiche Partnerschaft.

Im Gasthof Zeppelin (Trattoria Soprano) hatte der Radsportverein sein Vereinslokal gefunden und neben Monats- und Jahreshauptversammlungen auch Weihnachtsfeiern abgehalten. Mit der Schließung des Schweinfurter Traditionsbetriebes geht dem Verein ein Stück Heimat verloren.

Der Verein bedankt sich für die die jahrzehntelange Gastfreundlichkeit und die Unterstützung bei verschiedensten Vereinsvorhaben!

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RV 1892 Schweinfurt: Die Jahre 1892 bis 1899

Freitag 20. August 2010 von Dieter K. Schenk

Standartenweihe im Sommer 1898


1892

Den Grundstock der heutigen 1. Radfahrer-Vereinigung 1892

legte eine kleine Schar tatbereiter Velocipedisten im Februar 1892 im Gasthaus Einhorn, Rittergasse 7, Schweinfurt (alle Bemühungen sind gescheitert ein Bild von der Gaststätte aufzutreiben, sie ist im zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer gefallen).

Anhänger des immer mehr aufkommenden modernen Zweirades hatten sich versammelt, die in echt deutschem Organisationsdrang und Gemeinschaftsgefühl sich zum Veloclub Germania 1892 zusammen schlossen.

Gründungsmitglieder waren: Johann Heß (Vorstand), Friedrich Mayer (2. Vorstand), Adolf Christoffel (Kassier) und Georg Körber (Schriftführer).


Anmeldungsurkunde des Vereins vom 13. Juni 1892.

Anmeldungsurkunde des Vereins vom 13. Juni 1892.


Der Veloclub V.C. Germania Schweinfurt 1892

hatte sich in den ersten Jahren seines Bestehens das Korso- und Wanderfahren zum Zweck und Ziel des Vereins gesteckt.
Soweit es die Witterungsverhältnisse zuließen, befanden sich seine Mitglieder Sonntag für Sonntag auf Touren.

Georg Tellert, der nebenbei Sanitäter war, begleitete dabei seine Kameraden stets mit seiner – fliegenden Apotheke. Wenn seine Hilfe aber wirklich einmal nötig gewesen wäre, war seine „Medizin“ zum Gaudium der Sportkameraden ausgegangen.


1898

VereinsstandarteStandartenweihe
Ein besonderer Freudentag in der Geschichte des Vereins war der Tag der Standartenweihe.

Nach dem Weihezeremoniell am Vormittag fand am Nachmittag ein überaus großer Festzug und Preiskorsofahren durch die Straßen Schweinfurts in Richtung Stadtpark statt.

Neben dem Patenverein RV Franken Bad Kissingen beteiligte sich noch eine stattliche Anzahl anderer befreundeter Radfahrvereine an den sportlichen Veranstaltungen.
Ein frohes, gemütliches Beisammensein im Festsaal beschloss den denkwürdigen Tag.

Eine kleine Anmerkung: Der Patenverein RV Franken Bad Kissingen besteht nicht mehr.


Die 1. Satzung des Velociped – Club Germania Schweinfurt

Velociped – Club „Germania“ Schweinfurt a/Main

§1 Name und Sitz des Vereins

1. Der Verein führt den Namen „Velociped – Club“, hat seinen Sitz in Schweinfurt a/M. und führt die Nr. 4-500.

2. Zweck Der Zweck des Vereins ist die praktische Verwertung des Velocipeds durch Ausfahrten und gesellige Zusammenkünfte.

3. Mitglieder

Der Verein besteht aus:
1.) ordentliche Mitglieder
2.) außerordentliche Mitglieder.
Als ordentliche Mitglieder können in den Verein nur solche Mitglieder eintreten, die sich eines guten Rufes erfreuen und des Fahrens mächtig sind.
Außerordentliche Mitglieder können solche Personen werden, die sich als Gönner und Freunde dieses Vereins anschließen wollen.

4. Ordentliche Mitglieder haben einen Eintrittsbeitrag von 1 Mark und einen Beitrag von 1 Mark pro 1/4 Jahr. Außerordentliche Mitglieder zahlen dasselbe.

5. Der Austritt aus dem Verein kann nur schriftlich erklärt und muss der Vorstandschaft vorgelegt werden, muss aber jedes austretende Mitglied mit seinen Beitrag im Reinen sein.

6. Jeden Mitglied, ob ordentlich oder außerordentlich, steht das Recht zu, an den Versammlungen und Vergnügungen teilzunehmen.

7. Die Leitung des Vereins wird von folgenden Herren geführt:

1. Durch den Vorstand
2. Durch den Kassier
3. Durch den Schriftführer
4. Durch den Fahrwart

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RV 1892 Schweinfurt: Die Jahre 1900 bis 1909

Donnerstag 19. August 2010 von Dieter K. Schenk

Leopold Köhler gewann den Kaiser Franz Joseph Preis.


1903

Veloclub Germania (so hieß die 1. RVgg 1892 bei der Gründung) beim Stiftungsfest des RV Bischofsheim 1903.
RV Bischofsheim 1903

Von links: Fritz Holzner, Frau Köhler, daneben Leopold Köhler, dahinter Martin Pfister, Bellosa (mit Talerkette), Grasberger sen. (hinten vorspitzend), Brauereibesitzer Beck, Bischofsheim mit Frau, vor ihm Lehrer Adalbert Ziegler, neben ihm Fahrradhändler Franz Feuchter, Hans Elsäßer, rechts außen Betriebsleiter Hans Keßler, vor ihm Ortdörfer, die Hand aufstützend Kaufmann Kother, vorletzte Reihe sitzend Emil Seifert, Josef Rätzer, Gottfried Krug, Fritz Seifert, unterste Reihe von links: Markus Wetzel, dahinter Franz Schirmer, vorne Vereinsdiener Bauer und Jakob Heim.

1908 Leopold Köhler, übrigens um die Jahrhundertwende der erste und beste Rennfahrer des Vereins, brachte es sechsmal hintereinander zum Nordbayerischen Meister im Einerstraßenfahren.
Köhler’s Talent wurde unterstrichen mit einem ehrenvollen 4. Platz bei der Straßen Fernfahrt Basel-Kleve über 620 km. Der Siegeszug durch Köhler wurde ausgebaut bei der Fernfahrt Nürnberg-Frankfurt-Nürnberg über 420 km, Rund um die Gletscher über 351 km und Marienbad-Karlsbad über 320 km. Bei letzterem Rennen gewann Köhler den Kaiser Franz Joseph Preis, anlässlich des 60 jährigen Regierungsjubiläums seiner Kaiserlichen Hoheit.
Durch seine großen Erfolge aufmerksam geworden, fand Leopold Köhler mit Georg Notthaft und Willi Seubert 1906 (letzterer später zum RV 1889 übersiedelnd) zwei Vereinskameraden, die ebenfalls ihre Fahrtüchtigkeit bewiesen.

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RV 1892 Schweinfurt: Die Jahre 1910 bis 1919

Mittwoch 18. August 2010 von Dieter K. Schenk

Korso- und Wanderfahren Hauptpflege des Vereins.


1912

Korso- und Wanderfahren Hauptpflege des Vereins.

Bald war das sportliche Wirken des Veloclub Germania 1892 von gutem Erfolg begleitet.

Bereits im Jahr 1912 holte sich der Verein als einer der Besten Deutschlands auf dem Bundesfest in Frankfurt am Main den dritten und 1914, kurz vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges, in Augsburg den ersten Preis im Korsofahren.

Diese zwei gewaltigen Siege ließen die 92er bald sehr gefürchtete Konkurrenten werden. Vordem gehörte der Verein dem Nordfränkischen Radfahrerverband an und nahm als Angehöriger dieses Verbandes an den Stiftungsfesten der Ortsgruppen Bad Kissingen, Bad Neustadt, Bischofsheim, Fladungen, Hofheim, Königsberg und Königshofen erfolgreich teil.

Allmählich Förderung des Straßenrennsports.
Im Laufe der radsportlichen Entwicklung nahm der Veloclub Germania neben dem Korsofahren nun auch den Radrennsport in sein Programm auf und fand auch auf Anhieb durch das in aller Munde bekannte Straßenrennen Schweinfurt-Bischofsheim-Schweinfurt Klang und Namen.

Am Friedhof war Start und Ziel, wo sich am Ende der Fahrt zahlreiche Radsportfreunde eingefunden hatten und ausharrend auf die Ankunft der ersten Fahrer warteten. Eine Musikkapelle spielte jeweils beim Eintreffen mehrerer oder Einzelfahrer auf, denn damals war unter verhältnismäßig schlechten Straßenbedingungen, man kannte weder Schlauchreifen noch Dreigangschaltungen, keine Massenankunft am Ziel zu erwarten.

Hierbei wurde das Korsofahren keineswegs vernachlässigt. Es galt vielmehr neben dem Straßenrennsport als besonderes Steckenpferd des Vereins. überall in den fränkischen Landen kreuzten die Velocluber auf und ihre Erfolge waren zahlreich. Wo immer sie auch an den Start gingen, der erste Preis war ihnen kaum zu nehmen.


1914

1. Preis im Korsofahren in Augsburg.

Die 92er beim 31. Bundestag des DRB in Augsburg vom 10.07.- 14.07.1914

Bundestag des DRB in Augsburg vom 10.- 14.07.1914

Von oben, links nach rechts: Franz Zimmermann, Lendner, M. Pfister, Hammerl, Seifert, Kiesel, Reuß, Happ, Kienle, Mützel, Georg Lutz, Ullrich, Deubel, Dönisch, Müller, Neugebauer, Wetzel, Bock, Zwierlein, Ankenbrand, Birkel, Heim.

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RV 1892 Schweinfurt: Die Jahre 1920 bis 1929

Dienstag 17. August 2010 von Dieter K. Schenk

Vereinschronik: 1920 bis 1929

1920

Laut ausserordenlichen Generalversammlungsbeschluss vom 05.04.1920 hat der Velo-Club Germania 1892 seinen Namen auf

1. Radfahrer-Vereinigung Schweinfurt 1892 geändert.

Schreiben an den Stadtmagistrat vom 8. April 1920

Der Radfahrer-Verein Diana 1911 ist obiger Vereinigung beigetreten.

Nun nahm der Verein unter der Führung von Willy Tag, so ein Schreiben an den Stadtmagistrat vom 8. April 1920, einen raschen Aufschwung und erlebte radsportliche Höhepunkte.


1921

Die „92er“ hatten nun auch den Saalsport eingeführt

Man wird nach der bisherigen Schilderung gemerkt haben, dass die „1. RVgg. 1892 Schweinfurt“ in ihrer radsportlichen Betätigung keineswegs einseitig war.

So fand auch im Rahmen der vielfältigen, von den „92ern“ betriebenen Radsportarten, bereits in den 20er Jahren der Saalsport Eingang und Pflege.

Bayerischer Meister im 3er Rasenradball.

Der Verein errang im Jahre 1921 mit der damaligen Mannschaft: Kaspar Meth, Hans Prößler und Georg Niklaus (Ersatzmann Heinrich Tellert) in Augsburg auf der kleinen Radsport-Olympiade die Bayerische Meisterschaft im 3er Rasenradball. Ein Erfolg, der hohe Anerkennung verdient.

Leider wurde die Saalsportabteilung der „92er“ einige Jahre später umständehalber aufgerissen. Als Ersatz für die ausgetretenen Abteilungsmitglieder übernahm Jugendlicher Nachwuchs die Pflege dieser Sportart.


1922

übernahm Andreas Ullrich  den Vorsitz den er bis zu seinem Tode am 15.12.1931 inne hatte.


1924

Die im gleichen Jahr zusammengesetzte Rennmannschaft bestand aus den Fahrern Adolf Schonder, August und Theo Schmelzer, Hermann Schmidt, Karl Endres, die sich oftmals nicht nur bei der Gaumeisterschaft wie auch im Straßenrennen erfolgreich behauptete.


1926

Eine Neuformation der Rennmannschaft trat dann mit Adolf Schonder, Hermann Gräf, Alfons Schuler, Hermann Schmidt, Eduard Deutscher und Karl Pfeuffer beim Heimatfest in Nürnberg auf den Plan und belegte unter äußerst starker Konkurrenz einen achtbaren 6. Platz.
Schonder, der sich bis dahin als würdiger und erfolgreicher Fahrer behauptet hatte, widmete sich nunmehr als „Manager“, wo er sich als Betreuer seiner Kameraden als unentbehrlich zeigte. 


1928

Seine Rennmannschaft bestand nun aus: Michael Lenhard, Heinrich Buhlheller, Egid Gauler, Emil Plettner, Bartholomäus Kratzer und Hermann Schmidt, die dreimal hintereinander die Gaumeisterschaft errang.


1929

100 km Mannschaftstraining auf der Strecke Bamberg-Nürnberg und zurück.
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Von rechts: Franz Rink, Gottfried  Burkert, Emil Plättner, Michel Lehnhardt, Valentin Schmitt, Heinrich Warmuth. Stehend: Franz Zimmermann, ein Fahrer der Firma Star.
Im Auto: Heinz Zimmermann.

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Von rechts: Franz Rink, Valentin Schmitt, Gottfried Burkart, Heinrich Warmuth, Michel Lehnhardt, Franz Zimmermann, Otto Schütz, Heinz Zimmermann  u. Fahrer der Firma Star, im Hintergrund ein paar Zuschauer.

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