Blog – RV92 Schweinfurt

125 Jahre Radsport in Schweinfurt

RV 1892 Schweinfurt: Die Jahre 1920 bis 1929

Dienstag 17. August 2010 von Dieter K. Schenk

Vereinschronik: 1920 bis 1929

1920

Laut ausserordenlichen Generalversammlungsbeschluss vom 05.04.1920 hat der Velo-Club Germania 1892 seinen Namen auf

1. Radfahrer-Vereinigung Schweinfurt 1892 geändert.

Schreiben an den Stadtmagistrat vom 8. April 1920

Der Radfahrer-Verein Diana 1911 ist obiger Vereinigung beigetreten.

Nun nahm der Verein unter der Führung von Willy Tag, so ein Schreiben an den Stadtmagistrat vom 8. April 1920, einen raschen Aufschwung und erlebte radsportliche Höhepunkte.


1921

Die „92er“ hatten nun auch den Saalsport eingeführt

Man wird nach der bisherigen Schilderung gemerkt haben, dass die „1. RVgg. 1892 Schweinfurt“ in ihrer radsportlichen Betätigung keineswegs einseitig war.

So fand auch im Rahmen der vielfältigen, von den „92ern“ betriebenen Radsportarten, bereits in den 20er Jahren der Saalsport Eingang und Pflege.

Bayerischer Meister im 3er Rasenradball.

Der Verein errang im Jahre 1921 mit der damaligen Mannschaft: Kaspar Meth, Hans Prößler und Georg Niklaus (Ersatzmann Heinrich Tellert) in Augsburg auf der kleinen Radsport-Olympiade die Bayerische Meisterschaft im 3er Rasenradball. Ein Erfolg, der hohe Anerkennung verdient.

Leider wurde die Saalsportabteilung der „92er“ einige Jahre später umständehalber aufgerissen. Als Ersatz für die ausgetretenen Abteilungsmitglieder übernahm Jugendlicher Nachwuchs die Pflege dieser Sportart.


1922

übernahm Andreas Ullrich  den Vorsitz den er bis zu seinem Tode am 15.12.1931 inne hatte.


1924

Die im gleichen Jahr zusammengesetzte Rennmannschaft bestand aus den Fahrern Adolf Schonder, August und Theo Schmelzer, Hermann Schmidt, Karl Endres, die sich oftmals nicht nur bei der Gaumeisterschaft wie auch im Straßenrennen erfolgreich behauptete.


1926

Eine Neuformation der Rennmannschaft trat dann mit Adolf Schonder, Hermann Gräf, Alfons Schuler, Hermann Schmidt, Eduard Deutscher und Karl Pfeuffer beim Heimatfest in Nürnberg auf den Plan und belegte unter äußerst starker Konkurrenz einen achtbaren 6. Platz.
Schonder, der sich bis dahin als würdiger und erfolgreicher Fahrer behauptet hatte, widmete sich nunmehr als „Manager“, wo er sich als Betreuer seiner Kameraden als unentbehrlich zeigte. 


1928

Seine Rennmannschaft bestand nun aus: Michael Lenhard, Heinrich Buhlheller, Egid Gauler, Emil Plettner, Bartholomäus Kratzer und Hermann Schmidt, die dreimal hintereinander die Gaumeisterschaft errang.


1929

100 km Mannschaftstraining auf der Strecke Bamberg-Nürnberg und zurück.
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Von rechts: Franz Rink, Gottfried  Burkert, Emil Plättner, Michel Lehnhardt, Valentin Schmitt, Heinrich Warmuth. Stehend: Franz Zimmermann, ein Fahrer der Firma Star.
Im Auto: Heinz Zimmermann.

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Von rechts: Franz Rink, Valentin Schmitt, Gottfried Burkart, Heinrich Warmuth, Michel Lehnhardt, Franz Zimmermann, Otto Schütz, Heinz Zimmermann  u. Fahrer der Firma Star, im Hintergrund ein paar Zuschauer.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 17. August 2010 um 16:39 und abgelegt unter Chronik, Schweinfurt. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.